Tiflis
Die Reise durch Georgien führt von den Straßen Tiflis' in die Dörfer des Kaukasus, zu alten Klöstern, traditionsreichen Weinkellern und beeindruckenden Landschaften. Doch am stärksten in Erinnerung bleiben die Menschen. Bereits während meiner Zeit bei Lufthansa hatte ich berufliche Kontakte nach Tiflis. Bei meinem Besuch wurde dieser Eindruck bestätigt: Viele Begegnungen waren geprägt von hoher Bildung, großer Offenheit und einem spürbaren Interesse an Europa. Besonders beeindruckt hat mich die akademische Ausbildung vieler Frauen, die selbstbewusst ihren Platz in Gesellschaft und Berufsleben einnehmen. Gleichzeitig begegneten mir die Georgier mit bemerkenswerter Gastfreundschaft und großem Stolz auf ihre Kultur.
Fußballerinnen
Oft sind es nicht die Bauwerke oder Landschaften, die eine Reise unvergesslich machen, sondern die Menschen. Die Begegnung mit diesen jungen Fußballerinnen steht für vieles, was mich in Georgien beeindruckt hat: Offenheit, Bildung, Selbstbewusstsein und eine bemerkenswerte Neugier auf die Welt. Gerade diese Erfahrungen haben meinen Blick auf das Land nachhaltig verändert.
Berikaoba Denkmal
Wer durch Georgien reist, begegnet einem Land, das zwischen unterschiedlichen politischen und kulturellen Einflüssen seinen eigenen Weg sucht. Umso beeindruckender ist die Lebensfreude seiner Menschen. Das Berikaoba-Denkmal mit seinen fröhlichen Figuren erinnert an eine Tradition voller Humor und Kreativität. Für mich wurde es zu einem Symbol für die Fähigkeit der Georgier, Herausforderungen mit Optimismus, Stolz und einem Lächeln zu begegnen.
Jikurebi Salzsee
Je weiter man sich von Tiflis entfernt, desto häufiger begegnet man einem Georgien, das nur wenige kennen. Der Jikurebi-Salzsee war für mich eine solche Entdeckung. Die weite Landschaft erinnerte mich eher an die trockenen Regionen Nord- und Südamerikas als an ein Land am Fuße des Kaukasus. Gerade solche unerwarteten Eindrücke machten diese Reise zu einer ständigen Folge neuer Entdeckungen.
Jvari Kloster
Wer Georgien verstehen möchte, sollte nicht nur seine Städte besuchen, sondern auch Orte wie das Jvari-Kloster. Hoch über der Landschaft gelegen, erzählt es von einer Geschichte, die mehr als anderthalb Jahrtausende zurückreicht. Zwischen Himmel, Felsen und weiten Ausblicken wird spürbar, welchen Stellenwert Tradition, Glaube und kulturelle Identität für viele Georgier bis heute besitzen.
Heu Ernte
Auf meinen Reisen durch Georgien begegnete ich immer wieder Menschen, deren Leben eng mit der Natur verbunden ist. Die Heuernte ist harte Arbeit, aber sie zeigt auch, wie wichtig Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung vielerorts noch sind. Zwischen weiten Feldern, alten Lastwagen und traditionellen Arbeitsweisen entsteht ein Bild Georgiens, das sich über Generationen hinweg kaum verändert hat.
Gasleitungen
Zwischen den gewaltigen Bergen des Kaukasus erwartete ich ursprüngliche Dörfer und jahrhundertealte Traditionen. Umso überraschender waren die oberirdischen Gasleitungen, die sich durch die Siedlungen ziehen. Sie zeigen, dass Georgien nicht nur von seiner Vergangenheit geprägt ist. Selbst in den abgelegenen Regionen verbinden sich alte Lebensweisen und moderne Infrastruktur auf ganz selbstverständliche Weise.
Bergdorf
In den Tälern des Großen Kaukasus klammern sich kleine Dörfer seit Jahrhunderten an steile Hänge und schmale Bergrücken. Das Leben ist hier oft einfacher als in den Städten, doch die enge Gemeinschaft und die Verbundenheit mit der Natur prägen den Alltag bis heute. Wer diese abgelegenen Orte besucht, erlebt ein Georgien, das seine Ursprünglichkeit bewahrt hat und zugleich eine bemerkenswerte Gastfreundschaft ausstrahlt.
Gigantische Skulpturen von Merab Phiranishvili
Georgien überrascht nicht nur mit seinen Landschaften und seiner Geschichte, sondern auch mit ungewöhnlicher Kunst an unerwarteten Orten. Die monumentalen Steinskulpturen des Künstlers Merab Phiranishvili fügen sich harmonisch in die Weite des Kaukasus ein. Zwischen Himmel, Bergen und Grasland entstehen Bilder, die zugleich archaisch und zeitlos wirken. Sie erinnern daran, dass Kreativität und Kultur auch fernab der großen Städte ihren Platz haben.