Isle of Wight, 1665 – Karte von Joan Blaeu
Wer die Isle of Wight heute besucht, ahnt kaum, dass die Insel bereits vor Jahrhunderten ihren festen Platz auf den Karten Europas hatte. Die Darstellung des niederländischen Kartografen Joan Blaeu zeigt die strategische Bedeutung der Insel an der englischen Südküste. Erstaunlich viele Küstenlinien und Orte lassen sich bis heute wiedererkennen.
Cowes Week Parade
Seit 1826 gehört die Cowes Week zu den bekanntesten Segelveranstaltungen der Welt. Jahr für Jahr treffen sich auf dem Solent Regattasegler, Traditionsyachten und moderne Rennboote zu einem der bedeutendsten maritimen Ereignisse Großbritanniens. Die enge Verbindung der Isle of Wight zum Meer prägt die Insel bis heute. Für viele Besucher ist die Cowes Week Ausdruck britischer Segeltradition in ihrer lebendigsten Form.
Starting Cannons Cowes Week
Seit dem 19. Jahrhundert markiert ein Kanonenschuss des Royal Yacht Squadron den Beginn wichtiger Regatten auf dem Solent. Was heute wie ein historisches Ritual wirkt, ist bis heute Teil der lebendigen Segelkultur rund um Cowes. Die Startkanonen gehören zu den bekanntesten Symbolen der Cowes Week und verbinden moderne Regatten mit maritimer Tradition.
Quarr Abbey
Wer nach den Regatten von Cowes und dem Lärm der Hovercrafts einen ruhigeren Ort sucht, findet ihn in der Quarr Abbey. Seit vielen Jahren leben hier Mönche nach den Regeln des Benediktinerordens. Besucher können durch die Anlage spazieren, im Café bei Tee, Kaffee und hausgemachtem Kuchen verweilen und den kleinen Tierbereich erkunden. Besonders die Schweine sind bei Kindern ein beliebter Anziehungspunkt.
Gurnard
Entlang der Küste gehören die bunten Badehütten seit Generationen zum Bild vieler englischer Seebäder. Auch auf der Isle of Wight erinnern sie an eine Zeit, als der Sommerurlaub am Meer etwas Besonderes war. Bis heute verleihen sie den Küstenorten ihren ganz eigenen Charme und bilden einen farbenfrohen Kontrast zu Klippen, Segelbooten und dem oft wechselhaften Himmel über dem Solent.